Institut für Ostseeforschung Warnemünde
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Wanda Gülzow

Wanda Gülzow
Adresse:
Leibniz-Institut für Ostseeforschung
Seestraße 15
18119 Rostock
Telefon:
+49 381 5197 3469
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+49 381 5197 302
E-Mail:

Wissenschaftlicher Werdegang

seit 2012             wiss. Mitarbeiterin/PostDoc am IOW im Projekt ICOS-D
 
2012                     Doctor rerum naturalium, Universität Rostock 
 
2009-2012          Doktorandin am IOW im Projekt Bonus: Baltic Gas
                              http://balticgas.au.dk/
 
2008                     Diplom in Geoökologie, TU-Bergakademie Freiberg
 
 

Aktuelle Projekte

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    ICOS wurde im Jahr 2006 vom Rat der Europäischen Forschungsminister als wichtige Forschungs-infrastruktur anerkannt und auf die Prioritätenliste („roadmap“) des europäischen Strategieforums für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI – European Strategy Forum on Research Infrastructures) gesetzt. Das Ziel von ICOS ist es, ein Beobachtungsnetz für Atmosphäre, Land und Ozean aufzubauen, das es über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren erlaubt, Quellen und Senken von Treibhausgasen über Europa und dessen Einzugsgebiete zuverlässig zu quantifizieren und Veränderungen im Kohlenstoffkreislauf zu identifizieren und dokumentieren. ICOS ermöglicht die Bewertung und Beobachtung der Einflüsse menschlicher Aktivitäten auf das Klima sowie den Erfolg und die Effizienz von Vermeidungs- und Minderungsstrategien. Die Deutsche Komponente von ICOS (ICOS D) ist seit 2012 in der Pilotphase. Der vollständige Aufbau des Messnetzes und der Zentrallabore soll bis 2016 abgeschlossen sein. Das IOW baut im Rahmen von ICOS-D die Instrumentierung auf einem Fährschiff zwischen Travemünde und Helsinki (Schiff Finnmaid der Reederei Finnlines) systematisch weiter aus. Derzeit werden von finnischer Seite (Projekt ALGALINE) hydrographische und biologische Grundparameter erfasst, während das IOW die Messung von pCO2, pCH4 und Sauerstoff im Oberflächenwasser etabliert hat. Als einzige in einem Randmeer betriebene Beobachtungslinie kommt der „BALTIC-VOS“ Linie eine besondere Bedeutung für die Brücke zwischen Land- und Ozeanbeobachtungen innerhalb von ICOS-D zu (VOS = voluntary observing ships). Aufgrund der durch anthropogene Einflüsse (Eutrophierung, Erwärmung) besonders starken und schon über mehrere Jahrzehnte erfassten Änderungen des Ökosystems Ostsee ist diese Beobachtungslinie besonders geeignet, Auswirkungen geänderter Nutzung oder beschlossener Umweltstrategien auf die Spurengasflüsse zu untersuchen. Zudem besitzt sie eine Schlüsselfunktion für die Entwicklung eines Systems zur seeseitigen Erfassung der „Großen Drei“ klimarelevanten Spurengase: CO2, CH4, N2O. Projektinvolvierte Personen (IOW): Gregor Rehder (PI), Wanda Gülzow (project-funded scientist), Michael Glockzin (project-funded engineer).

Kürzlich beendete Projekte

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    BALTIC GAS aims to understand how climate change and long-term eutrophication affect the accumulation of shallow gas and the emission of methane and hydrogen sulfide from the seabed to the water column and atmosphere. The outcome of the project will be a new understanding and quantitative synthesis of the dynamics and budget of methane in the seabed, an important but poorly understood component of the Baltic ecosystem response to natural and human- induced impacts. The project aims to develop a predictive model of gas accumulation and emission under realistic scenarios of climate change and eutrophication, which will improve the knowledge base for necessary future policy actions. The multidisciplinary project will involve 12 partner institutions from 5 nations and will apply modern advanced technology and novel combinations of approaches.