Institut für Ostseeforschung Warnemünde
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Dipl.-Math. Bianca Schippmann

Bianca Schippmann
Adresse:
Leibniz-Institut für Ostseeforschung
Seestrasse 15
D-18119 Rostock
Telefon:
+49 381 5197 263
Fax:
+49 381 5197 114
E-Mail:

Arbeitsbereiche

Seit Mai 2010 arbeite ich im IOW als Doktorandin in der Sektion physikalische Ozeanographie und Messtechnik. Das Thema meiner Arbeit lautet: "Particle tracking in the Oder lagoon as modelling tool for coastal management". Es geht dabei zum einen darum, Akkumulationsgebiete von für Menschen gefährliche Viren im Oderwasser bei bestimmten Windszenarien ausfindig zu machen und zum anderen mögliche Quellen im Haff zu finden. Damit kann den Verantwortlichen bei Strandmanagemententscheidungen geholfen werden. Ein weiteres Ziel ist es zu analysieren, warum im Greifswalder Bodden immer wieder Vibrio Bakterien aufzufinden sind. Sie sind ein Bestandteil der Wasserflora und können sich bei warmen Wassertemperaturen stark vermehren. In den vergangenen Jahren kam es bei immungeschwächten Menschen nach dem Kontakt mit Ostseewasser immer wieder zu Erkrankungen durch Vibrios. Das wichtige Tool meiner Arbeit ist ein 3-D Modelsystem, bestehend aus einem Zirkulations- und Partikeltransportmodel. Damit lassen sich zeitlich und räumliche Verteilungen von Temperatur, Strömung und Partikeln (Bakterien) berechnen.
 
Von Ende 2009 bis Mitte 2010 habe ich im IOW im Rahmen des Fehmarn-Belt Projektes als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet. Dabei lag meine Aufgabe darin, die von GETM-GOTM modellierten netcdf-outputs zu visualisieren und auszuwerten.
 
Nach Beendigung meines Diploms in 2009 lag der Schwerpunkt meiner Arbeit im vergangen Jahr in der Numerik von biogeochemischen Modellen, die in GOTM implementiert sind. Ich habe numerische Integrationsverfahren, die bisher in diesem Bereich angewendegt wurden, mit den sogenannten Rosenbrockmethoden verglichen, die man sonst nur in der Chemie verwendet hat. Die Ergebnisse habe ich in einem Paper zusammengefasst.